Das Buch von Warren Farrell 'Mythos Männermacht' ist eines der wichtigsten Bücher über die Missachtung der Rechte des Mannes und seine Ohnmacht. Nicht nur Frauen scheinen den Mythos Männermacht zu pflegen, vielleicht auch, um damit eigene nicht ausgelebte Machtwünsche auf Männer zu delegieren. Das auch Männer diesem Mythos anhängen, liegt vielleicht den vielfältigen realen Ohnmachtserfahrungen zugrunde, die sie als Junge und Mann erleben müssen.
"Was können wir tun, um der Gewalt gegen Männer und Frauen ein Ende zu machen? Der Anfang muß sein, daß wir aufhören, von Männern zu verlangen, sich um unserer Sicherheit willen zu opfern und ihr Leben aufs Spiel zu setzen - als private Leibwächter oder als Leibwächter der Nation. Darüber hinaus müssen wir auch aufhören, Politiker zu wählen, die meinen, Frauen beschützen zu müssen, und darüber die Männer vergessen. Erinnern wir uns: Der Gesetzgeber kann nicht hören, was wir nicht formulieren. Wir müssen unsere Stimme erheben, damit dieser Prozeß in Gang gesetzt wird."
WARREN FARRELL KÄMPFT WEITER
Hier findet man ein in mehrfacher Hinsicht sehr lesenswertes Feature zu dem internationalen Männerrechtler Nummer Eins, Warren Farrell:
http://www.smh.com.au/news/0110/26/national/national23.html
Bemerkenswert fand ich persönlich die Erwähnung eines Briefes, den Farrell von seinem 91-jährigen Vater erhielt und in dem dieser seinen Sohn warnt: "Wenn du auf diesem Weg weitermachst, wirst du eines Tages verhungern." Wir leben tatsächlich in der grotesken Situation, in der eine Frauenrechtlerin wie die NOW-Präsidentin Patricia Ireland für ihre 34-Stunden-Woche jährlich 143.252 Dollar verdient, ein Männerrechtler wie Farrell hingegen ausgegrenzt wird und einen drastischen Einbruch in seiner Karriere erleidet ... und das alles dazu groteskerweise dazu führt, dass die Diskussion von der feministischen Propaganda beherrscht wird, der zufolge es Frauen wesentlich schlechter gehe als Männern.
