Die Fixierungen auf etwas, die Einstellung, dass man nur in einem ganz bestimmten Rahmen oder auch Setting entspannen kann und seine Kräfte mobilisieren, ist nicht im tantrischen Sinne.
Ein 'Rahmen' ist bildlich gesprochen, eine Eingrenzung, entweder im Kopf, dadurch, dass etwas genau so sein muss, sonst gehts nicht oder tatsächlich physisch, räumlich. Diese 'Rahmen' verhindern die authentische Auseinandersetzung mit dem, was tatsächlich ist.
Wir haben uns eine Kultur der Vermeidung geschaffen und sind Gefangene darin. Nur merken es die Meisten nicht, denn die Ablenkungen davon sind vielfältig und fühlen sich auch recht gut an. Jedenfalls immer nur für Momente. Und diesen Momenten jagen wir nach.
Natürlich ist ein bestimmtes, behagliches Setting wichtig und das ist für jeden verschieden, sich aber auf eine planetarische Konstellation zu fixieren, halte ich für kontraproduktiv.
Tantra bedeutet im 'Fluss zu sein, mit dem was ist'.
Im Hier und Jetzt, ganz da.
Mit allem, was jetzt ist.
Mit ALLEM.
